Quer die Stadt

Karte der Stadt Zürich 1:25000

Eine Entdeckungswanderung durch die Stadt Zürich. Die TeilnehmerInnen treffen sich an einem peripheren Startpunkt. Dort wird der Wohnort jedes Teilnehmers und jeder Teilnehmerin auf einem Stadtplan eingetragen. Die lineare Verbindung dieser Orte ergibt die Wanderroute. Die Wanderung folgt möglichst genau der Verbindungslinie. Falls durch mitwandernde BewohnerInnen zugelassen, können die jeweiligen Wohnungen besichtigt werden. In der letzten Wohnung bietet ein Abendessen die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches. Erlebnis vieler persönlicher und unbekannter Stadtansichten. Dauer 8 Stunden.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
9. Juli 2011, Stadt Zürich

Geh die Nähe

Notizen zu Spaziergang

Ein Mikro-Erkundungsspaziergang führt in die direkte Wohnumgebung. Der Spaziergang startet direkt vor der Haustür der TeilnehmerInnen. Während zweier Stunden bewegt sich die kleine Gruppe in einem Radius von etwa 500 Metern durchs Quartier. Erkundungseinträge in abgegebene Logbüchlein.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
18. Juni 2011, Stadt Zürich

Geh die Veränderung

Ein Walk führt die TeilnehmerInnen durch das grossflächige Stadtentwicklungsgebiet von Zürich-Affoltern. Mittels der Wild-Karte von 1855 macht sich die Gruppe auf die Suche nach einer damals bewaldeten Geländeerhebung im heute gänzlich überbaute Gebiet. Stadtentwicklung wird spür- und sichtbar. Beobachtetes kann in abgegebenen Logbüchlein festgehalten werden.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
27. Mai 2010, Stadt Zürich

Die Stadt als Bühne

«Die beweglichen Elemente einer Stadt – insbesondere die Menschen und ihre Tätigkeiten – sind genauso von Bedeutung wie die stätionären physischen Elemente. Wir sind nicht einfach Beobachter des Schauspiels – wir spielen selber mit und bewegen uns auf der Bühne gemeinsam mit den anderen Spielern. Meistens ist unsere Wahrnehmung von der Stadt nicht ungeteilt und gleichmässig, sondern vielmehr zerstückelt, fragmentarisch, mit anderen Dingen und Interessen vermischt. Fast alle Sinne treten in Tätigkeit, und das vorgestellte Bild setzt sich aus ihnen allen zusammen.»

Kevin Lynch, Das Bild der Stadt, Basel 1989