Das Lokal für Raumbegehung in Basel lädt in seinem Jahresprogramm 2026 zum Ausloten von verschiedenen Dimensionen des Gehens: Promenieren, peripatieren, begehen, flexen usw. lerjentours lud im Rahmen dieses Programms zum «Spazieren» in den Merian Gärten:
Kategorie: Durchgeführte Walks
ir sc’in schnec / Im Schneckengang – ein Slow Walk

Ina spassegiada sc’in schnec! Begeben wir uns auf die Spur der Schnecke führt das zu Verlangsamung. Wer verlangsamt, sieht mehr. lerjentours lud in Laax zu einem äusserst gemächlichen Seeumgang mit einem Schneckenvorwort.
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Raumkanon VI

Die Künstlerinnen Ida Dober und Marie-Anne Lerjen erkundeten mit ihrem Ad-Hoc-Kanon-Chor zum sechsten Mal einen Zürcher Innenhof. Im Rahmen von Hofgesang Zürich wurde ein besonderes Raumgefüge erlebbar.
Dicht ans Ohr – Jane’s Walk 2026

Was macht die Akustik einer Stadt aus? Was gilt es, trotz baulicher Verdichtung zu berücksichtigen? Was für einen Einfluss hat das Stadtgrün? Stört Pflanzen und Tiere unser Krach? Was ist der Wert der Stille? Wir spazierten gemeinsam, öffneten die Ohren und diskutierten mit Gesprächspartner*innen über Stadtakustik, über unsere Mitlebewesen im Lärm und über Stille.
gehen ruhen ein feuer machen (24h)

Aus Geschwindigkeit und Unruhe austreten in wesentliches Tätigsein: «gehen ruhen ein feuer machen». lerjentours lädt in diesem Walkshop zum gemeinsamen Unterwegssein im Gehen, im Still Werden und am Feuer sitzen – und kochen. Wir kommen in Bewegung und zur Ruhe, übernachten draussen und gehen in Kontakt mit unseren Sinnen und unserer natürlichen Mitwelt.
Der Wanderformel auf der Spur

Wie unterscheiden sich spazieren und wandern, wurde der Geschäftsleiter der Schweizer Wanderwege mal gefragt. Wandern sei eine bewusste Aktivität, die vorbereitet sein müsse. Die Spazierkünstlerin Marie-Anne Lerjen und der Wanderkurator Beat Gugger packten deshalb je ihren Rucksack. Doch für einmal befanden sich darin vielfältige Anregungen. Gemeinsam machten wir uns in Flims auf den Weg und erkundeten fussläufig die Formel fürs Wandern. Eine Exkursion im Rahmen der Ausstellung «Wandern. Eine Ausstellung, die bewegt» des Das Gelbe Haus in Flims (bis 6. April 2026).
überbrücken – ein Walk
über tönen

Einladung zu einer Performance im Rahmen des «kleinen Finales» des Ausstellungsprojekts «Kunstkabinen» im Bahnhof Brunnen (SZ):
Zu den Sternen

«Eines nachts, sternklarer Januar, habe ich Vater und Mutter auf die Gürtelsterne von Orion gesetzt, Vaters liebstes Zeichen am Winterhimmel», so schreibt der junge Erzähler in Klaus Merz’ Roman «Jakob schläft» (1997). Der Nachthimmel und insbesondere der Orion spielen eine wichtige Rolle in dieser kurzen Familiengeschichte. Auch am Herbsthimmel über Zürich zeigt sich das Sternbild des Orion. Im Rahmen der Ausstellung «Merz Welt» der Galerie Litar in Zürich lud lerjentours zu einem Schreib-Walk-Shop, auf dem wir uns auf einem Abendspaziergang vom Nachthimmel zu Wortfolgen inspirieren liessen. Schreiberfahrung war für eine Teilnahme nicht notwendig. Es brauchte auch keine Kenntnisse von Klaus Merz’ Text.
Claustrum – ein Spaziergang

Nach einer Residency 2019 kehrte lerjentours 2025 ins Kloster Dornach zurück. Sie lud zu einem Walk, der sich mit den Klostermauern auseinandersetzte.

