Moorgang augenblind

lerjentours-Objekt: Augenbinde; Material: Jutetuch, Textilschnur, Staudenkiste

Zum zweiten Mal findet die Ausstellung MoorArt der ThalwilerHofKunst im Seleger Moor in Rifferswil statt. lerjentours ist mit dem Walk «Moorgang augenblind» dabei:

«Das Seleger Moor hat – gemäss Prospekt – eine ‚berauschende‘ Wirkung auf den Sehsinn. Die Farbenpracht kann umwerfend sein. lerjentours, die Agentur für Gehkultur, lädt zu einem gemeinsamen Spaziergang: Was passiert mit der ‚Magie dieses Ortes‘, wenn wir den Augensinn wegblenden und die Aufmerksamkeit auf die anderen Sinne lenken?»

Als Objekt hängt stellvertretend für den Walk eine Augenbinde aus Gärtnerei-Materialien.

Zwei Durchführungen:
Sonntag, 25. August 2024, 15 Uhr
Sonntag, 8. September 2024, 15 Uhr

Treffpunkt: Seleger Moor, Eingang, Seleger-Moor-Strasse, Rifferswil
Dauer: je ca. 1.5 Std.
Kosten: Eintritt Seleger Moor, 18 CHF

Die Ausstellung MoorArt ist vom 7. Juni bis 31. Oktober 2024 zu sehen.

MoorArt Park-Plan mit Angaben zu den Kunstwerken (PDF)

Grünräume im Dichtestress

Kindergarten Altwiesen, Wandbild von Giuseppe Scartezzini (ca. 1950)

Geringe bauliche Dichte und fliessende Grünräume galten als ideale Eigenschaften der in den 1940er Jahren unter Stadtbaumeister Albert Heinrich Steiner erbauten Zürcher Wohnquartiere. Unter dem Einfluss der Gartenstadtbewegung entstanden, stehen diese heute aufgrund des Gebots der Innenentwicklung stark unter Druck. Gleichzeitig ist der Wert städtischer Grünräume für die Aufenthaltsqualität und Klimaregulierung stark gestiegen. Was passiert mit Schwamendingens grünen Qualitäten in der aktuellen Transformation? Auf diesem Rundgang mit lerjentours und dem Landschaftsarchitekten Daniel Keller verglichen wir alte  und neue Schwamendinger Aussenräume und liessen uns auf sinnliche Weise auf Bewegungen der Luft ein.

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Raumkanon V


Der Ad-Hoc-Kanon-Chor war zum fünften Mal bei Hofgesang Zürich mit dabei. Dieses Jahr erkundete er unter der Leitung von Karin Mari und Marie-Anne Lerjen auf performative Weise den gemeinschaftlich angelegten Brauergarten in Zürich (Hinterhof Brauerstrasse).

Sängerinnen: Brigitte Blöchlinger, Eva Dietrich, Franziska Gugger, Susanne Kipping, Marie-Anne Lerjen, Regina Peter, Sabine Witt

Raumkanon-Performance:
Mittwoch, 12. Juni 2024, 19.00 Uhr
Dauer: ca. 20 Minuten
Treffpunkt: Brauergarten, Brauerstrassse 28/30, hinter der Bar

Raumkanon V Flyer

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Hofgesang 2020: Raumkanon IV
Hofgesang 2016: Raumkanon III
Hofgesang 2014: Raumkanon II
Hofgesang 2012: Raumkanon
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Fotos: Sibylle Boppart

Grün sprengt Asphalt – Jane’s Walk 2024

Wie würde das Bellevue in Grün aussehen? Wie sieht eine Stadt mit weniger versiegelten Flächen aus und was gewinnen wir dabei für die Biodiversität und die Lebensqualität in der Stadt? Wir besuchten das Projekt «Vuebelle», spazierten mit blühendem Blick durch Höngg, diskutierten mit Gesprächspartner*innen – wie den Asphaltknackerinnen – über diese Fragen und erhielten konkrete Entsiegelungstipps.

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Kleine Schule des Spazierens

lerjentours, rückgängig (Walk); Foto: Markus Gössi

Die Varianten des Gehens sind vielfältig. Und jede Art zu Gehen verändert die Wahrnehmung. Wir experimentierten gemeinsam und liessen uns von literarischen und künstlerischen Geh-Versuchen inspirieren. Wir tauchten in die Kulturgeschichte des Spazierens ein und entdeckten die Stadt der Gegenwart Schritt für Schritt auf spielerische Weise. Mit Input, Einzel- und Gruppenübungen, Austausch und Präsenz im Stadtraum.

Im Rahmen des Projekts «(Um)platzieren» des Tanztheaters Dritter Frühling.

Wochenend-Workshop
Samstag, 23. März 2024, 13-17 Uhr
Sonntag, 24. März 2024, 10-14 Uhr

Treffpunkt: GZ Heuried, Döltschiweg 130, Zürich

Flyer Umplatzieren Spezialworkshops


Vom Verschwinden – ein Stadtspaziergang

Die Varianten des Verschwindens sind vielfältig. Etwas verschwindet plötzlich, etwas allmählich, etwas spurlos und etwas nur teilweise. Etwas ist, obschon verschwunden, noch da, aber unsichtbar, wie das Wandbild, das überwachsen ist, oder der plattgedrückte Kaugummi, der übermalt wurde. Menschen, Tiere, Gebäude, Dinge, aber auch Funktionen und Gebräuche können im Stadtraum verschwinden. Das «Cabaret Voltaire» war schon verschwunden und existiert doch heute noch. Das Haus «Zum Mohrentanz» heisst noch so, aber wird diese Bezeichnung bald verschwinden? lerjentours lud zu einem Spaziergang auf den Spuren des Verschwindens durch die Zürcher Altstadt.

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niederdorfdurchgang I-III

Foto: frei/lerjen

In der Ausstellungsreihe FRISCH zeigen Kunstschaffende, die im Jahr 2022 Neumitglieder von Visarte Zürich geworden sind, im Wochenturnus ihre Arbeiten, veranstalten Performances oder laden ein zu Special-Events.

Die Künstlerinnen Lilian Frei und Marie-Anne Lerjen nutzten das Kabinett Visarte an der Schoffelgasse für eine Auseinandersetzung mit dem Niederdorf. „niederdorfdurchgang I-III“ weiterlesen

Wind Walk

Foto: lerjentours

lerjentours residierte vom 16. bis 29. Oktober 2023 in Ponderosa in Stolzenhagen. Der «Wind Walk», der am 27. Oktober 2023 mit Leuten vor Ort stattfand, könnte der Auftakt einer Serie werden.

Wind Walk
Freitag, 27. Oktober 2023, 11 Uhr
Ort: Ponderosa, Stolzenhagen
Dauer: 1 Stunde

«Der Wind aber ist im Subtilen, Spielerischen und Ephemeren angesiedelt.»
Rainer Guldin, Philosophie des Windes, Bielefeld 2023, 26.

Die Teppichstange. Ein Klopf-Spaziergang zum Mitgehen

© lerjentours

WIEDERAUFNAHME:
Donnerstag, 5. Oktober 2023, 18.30 Uhr
Samstag, 7. Oktober 2023, 14.00 Uhr

Treffpunkt: Rote Rundbank, Kreuzung Letzigraben/Fellenbergstrasse, Zürich
Dauer: 1.5 Stunde

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In einer sich schnell transformierenden Stadt sind sie vom Aussterben bedroht: die Teppichstangen. Sie gehören zu vielen Siedlungen der 1950er und 1960er Jahre. Da diese in Albisrieden, wie in vielen anderen Zürcher Aussenquartieren, durch Ersatzneubauten immer mehr verschwinden, ist es höchste Zeit ihnen mal nachzugehen. Damit verknüpft sind Geschichten von Teppichen, Klopfern, Frauenarbeit und mehr. lerjentours lädt zu einem performativen Spaziergang.

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