Was macht die Akustik einer Stadt aus? Was gilt es, trotz baulicher Verdichtung zu berücksichtigen? Was für einen Einfluss hat das Stadtgrün? Stört Pflanzen und Tiere unser Krach? Was ist der Wert der Stille? Wir spazierten gemeinsam, öffneten die Ohren und diskutierten mit Gesprächspartner*innen über Stadtakustik, über unsere Mitlebewesen im Lärm und über Stille.
Das Lokal für Raumbegehung in Basel lädt in seinem Jahresprogramm 2026 zum Ausloten von verschiedenen Dimensionen des Gehens: Promenieren, peripatieren, begehen, flexen usw. lerjentours lädt im Rahmen dieses Programms zum «Spazieren» in den Merian Gärten:
Kleine Schule des Spazierens «Spazierengehen ist leicht, aber schwer», schrieb der Autor Sigismund von Radecki um 1950. Was hat es mit dem Spazieren auf sich? Wo kommt es her und wo geht es hin? Diese Fragen erkunden wir unter der Leitung der Spazierkünstlerin Marie-Anne Lerjen bei einem Spaziergang durch die Merian Gärten und deren Umgebung. In diesem Walkshop blicken wir auf die Kulturgeschichte des Spazierens und loten gemeinsam auf spielerische Weise die praktischen Aspekte des Spazierens aus.
Aus Geschwindigkeit und Unruhe austreten in wesentliches Tätigsein: «gehen ruhen ein feuer machen». lerjentours lädt in diesem Walkshop zum gemeinsamen Unterwegssein im Gehen, im Still Werden und am Feuer sitzen – und kochen. Wir kommen in Bewegung und zur Ruhe, übernachten draussen und gehen in Kontakt mit unseren Sinnen und unserer natürlichen Mitwelt.
Ina spassegiada sc’in schnec! Begeben wir uns auf die Spur der Schnecke führt das zu Verlangsamung. Wer verlangsamt, sieht mehr. lerjentours lädt in Laax zu einem äusserst gemächlichen Seeumgang mit einem Schneckenvorwort.
Wie unterscheiden sich spazieren und wandern, wurde der Geschäftsleiter der Schweizer Wanderwege mal gefragt. Wandern sei eine bewusste Aktivität, die vorbereitet sein müsse. Die Spazierkünstlerin Marie-Anne Lerjen und der Wanderkurator Beat Gugger packten deshalb je ihren Rucksack. Doch für einmal befanden sich darin vielfältige Anregungen. Gemeinsam machten wir uns in Flims auf den Weg und erkundeten fussläufig die Formel fürs Wandern. Eine Exkursion im Rahmen der Ausstellung «Wandern. Eine Ausstellung, die bewegt» des Das Gelbe Haus in Flims (bis 6. April 2026).
Sie spannt sich von einem Ufer zum andern, von einem Moment zum anderen, von einer Situation zur anderen. Sie überbrückt. Geleitet von lerjentours untersuchen wir auf einem gemeinsamen Spaziergang das Phänomen der Brücke ganz konkret.
Im Rahmen der Ausstellung «Urban Playground» von Georgette Maag und Aldo Mozzini im Zimmermannhaus Brugg (25. April bis 21. Juni 2026).
Sonntag, 7. Juni 2026, 14.00 Uhr Treffpunkt: Zimmermannhaus, Vorstadt 19, Brugg Dauer: 1.5 Stunde, bei jedem Wetter
Die Künstlerinnen Ida Dober und Marie-Anne Lerjen erkunden mit ihrem Ad-Hoc-Kanon-Chor zum sechsten Mal einen Zürcher Innenhof. Im Rahmen von Hofgesang Zürich wird ein besonderes Raumgefüge erlebbar.
Sängerinnen: Kathrin Agosti, Brigitte Blöchlinger, Ida Dober, Tanja Gentina, Franziska Gugger, Regula Heinss, Marie-Anne Lerjen, Regina Peter, Sabine Witt
Kanon-Performance: Mittwoch, 3. Juni 2026, 20.00 Uhr Dauer: ca. 25 Minuten Treffpunkt: Haltestelle «Manesseplatz», Zürich
«Sich einwalden» nennt es der französische Wildnis-Philosoph Baptiste Morizot. lerjentours lädt zu einem Versuch im gemeinsamen Unterwegssein im Gehen, im Still Werden und am Feuer sitzen – und kochen. Wir kommen in Bewegung und zur Ruhe, übernachten draussen und gehen in Kontakt mit unseren Sinnen und unserer natürlichen Mitwelt.
gehen ruhen ein feuer machen (24h) Start: Samstag, 16. Mai 2026, 14 Uhr Ende: Sonntag, 17. Mai 2026, 14 Uhr Ort: Kanton Zürich (genauere Angaben nach Anmeldung) Kosten: 80 CHF (exkl. Lebensmittel) Anmeldung und/oder Fragen an: E-Mail (Plätze beschränkt)
Anforderungen: ca. 2 Stunden wandern mit Gepäck. Draussen schlafen unter freien Himmel (ev. Blache).
«Eines nachts, sternklarer Januar, habe ich Vater und Mutter auf die Gürtelsterne von Orion gesetzt, Vaters liebstes Zeichen am Winterhimmel», so schreibt der junge Erzähler in Klaus Merz’ Roman «Jakob schläft» (1997). Der Nachthimmel und insbesondere der Orion spielen eine wichtige Rolle in dieser kurzen Familiengeschichte. Auch am Herbsthimmel über Zürich zeigt sich das Sternbild des Orion. Im Rahmen der Ausstellung «Merz Welt» der Galerie Litar in Zürich lud lerjentours zu einem Schreib-Walk-Shop, auf dem wir uns auf einem Abendspaziergang vom Nachthimmel zu Wortfolgen inspirieren liessen. Schreiberfahrung war für eine Teilnahme nicht notwendig. Es brauchte auch keine Kenntnisse von Klaus Merz’ Text.