Schlagwort: Weg

Gehen als Werkzeug

Die Summer School Mapping Everything der ETH-Professur für Landschaftsarchitektur von Günther Vogt erforscht Kartierungsmöglichkeiten. Für den Sommer 2014 wurde dafür ein Gebiet in Zentral-Island ausgewählt. Als Vorbereitung für die Expedition führte lerjentours die Studierenden in Zürich in einem Workshop methodisch in das «Gehen als Werkzeug» ein. Dauer 3 Stunden. Weiterlesen

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Nach Schlieren gehen

schlieren

Foto © Sabine Hagmann

Am 8. September 2013 wurde der zweite Anlass von SAME(difference)_sculpture in relation, einer Serie der aktuellen KuratorInnen der Kunstkammer AZB Schlieren, durchgeführt. Nach einem Ereignis mit EAT ART folgte WALKING. Zum Auftakt führte lerjentours von Zürich nach Schlieren. Vor Ort intervenierten Camille & Tilde (Camille Berdot, Tilde von Overbeck), Pascal Lampert, Verica Kovacevska. Weiterlesen

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Geleit

Film «Geleit» für brig:bewegt

Die Projekteingabe von Marie-Anne Lerjen und der Fotografin Maurice K. Grünig für brig:bewegt wurde im Februar 2012 zur Realisierung ausgewählt. Der entstandene Film «Geleit» war vom 27. September bis am 25. Oktober 2012 in Brig-Glis (VS) zu sehen und konnte vom 16. November bis 13. Dezember 2012 an der ETH Zürich gezeigt werden. Weiterlesen

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Beim Gehen

Der Weg oberhalb von dir. Der Weg, der oben durch führt. Du gehst. Eigentlich unten. Eigentlich unterhalb des Wegs. Du direkt unterhalb des Wegs und der Weg direkt über dir. Oberhalb von deinem Kopf. Du spürst ihn. Nicht mit den Füssen. Mit dem Kopf. Mit dem Scheitel. Der Weg führt oben entlang deinem Scheitel. Du gehst ihn. Gehst den Weg, aber unter ihm durch. Nicht gebeugt, aufrecht. Gehst aufrecht unter ihm durch und berührst ihn nicht. Die Füsse gehen, aber sie berühren ihn nicht, den Weg. Der Weg geht oberhalb von dir.

Text: Marie-Anne Lerjen
Mai 2012

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Walking now

The way above you. The way that leads above you. You walk. Actually below. Actually beneath the way. You, directly under the way, the way directly above you. You feel it. Not with the feet. With the head. Through the skull. The way leads above, along your skull. Your walk it. You walk the way, but underneath and trough it. Not bent over, but upright. You go along underneath but you don’t touch it. The feet move, but the way they don’t touch it. The way is above you.

This English Translation has been made on the third day’s walk of Sideways festival 2012 in Belgium with the help of Hilary Ramsden, assistant to the walking library project.

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Geh die Raumfigur

Der Walk durch die Zürcher Innenstadt führt die TeilnehmerInnen entlang einer choreografierten Abfolge von Aussen- und Innenräumen. Der Stadtraum wird überraschend kontrastreich erlebt. Nach der Rückkehr zum Startpunkt skizzieren die TeilnehmerInnen die Raumfigur, die sich ihnen im Gehen erschlossen hat. Dauer 2 Stunden. Weiterlesen

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Wegzeiger

Foto: Marie-Anne Lerjen

«Trotz allen kulturell-technischen Veranstaltungen, mit denen die Europäer seit dem 18. Jahrhundert versuchten, das Verirren obsolet zu machen – und das auffallenste Institut in diesen Bemühungen war der Wegzeiger –, konnten Grauen und Angst doch nicht endgültig gebannt und vertrieben werden.»

Martin Scharfe, Wegzeiger. Zur Kulturgeschichte des Verirrens und Wegfindens, Marburg 1998

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Eigenart des Wanderpfads

«Darum fragen wir vom Mensch her: Welches ist die besondre, von den übrigen Formen des Reisens verschiedene Eigenart des Wanderns? Welches ist die ihm entsprechende Eigenart des Wanderpfads? Und welches ist die Art, in der sich beim Wandern der Raum erschliesst?»

Otto Friedrich Bollnow, Mensch und Raum, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1963

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Verirren

«Prantl geht früh aus dem Hotel und bleibt den Kongressveranstaltungen fern. Er würde sich gern verlaufen, die Landschaft ist aber so durchrastert, durchzogen von Wegen und Hinweisen auf Ausflugsziele, dass er den Rückweg viel zu leicht und zu schnell findet; er versucht dann, sich in einer anderen Richtung zu verirren.»

Aus: Libuse Moníková, Treibeis, München/Wien 1992

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