Ortsbegehung Territorium Hodlerstrasse

Das Kunstmuseum Bern wird während dreier Monate zum Terrain der République Géniale (17. August – 11. November 2018). Mit Bezug auf den französischen Fluxus-Künstler Robert Filliou (1926–1986) wird hier Kunst als prozessuale Denk- und Lernform neu erprobt. Die Aktionen – von Einzelauftritten bis zu kooperativen, mehrtägigen Formaten und Symposien – gliedern sich in die Rubriken «Live Art», «Teaching & Learning», «Eat Art» und «Ausstellung». Eine Kooperation des Kunstmuseums Bern und der Dampfzentrale Bern.

lerjentours war im Rahmen des Symposiums Ein Meter über dem Boden eingeladen, auf dem Territorium Hodlerstrasse einen experimentellen Lernspaziergang anzuleiten. Einbezogen waren Jeanette Beck (Architektin/Stadtplanerin, Bern), Beate Engel (Kunsthistorikerin/Kulturmanagerin, Bern) und Ursula Stücheli (Architektin, smarch Architekten, Bern) und alle MitgeherInnen (keine Voraussetzungen).

«Ortsbegehung Territorium Hodlerstrasse»
Samstag, 25. August 2018, 10–12 Uhr
Hodlerstrasse, Bern

Das Spazierbüro. Ein Festival

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Mit dem Spazieren erschliesst man sich Welten. Das «Spazierbüro» von lerjentours erschloss für fünf Tage auf dem Werdmühleplatz in Zürich die Welt des «kunstvollen» Spazierens. Geführte Walks, Möglichkeiten zum Selbstgehen, Interviews mit KünstlerInnen, die sich dem Spazieren verschrieben haben – alles rund um Spazierkunst und die Kunst des Spazierengehens. Ein Festival zum Mitspazieren und Mitentdecken. Dabei waren die Spazierkünstlerin Simone Etter, die Raumtheoretikerin Andrea Gleiniger, die Performerin Angela Hausheer, der Aktionskünstler San Keller, Outside Sundays, Tanztheater Dritter Frühling, Café des Visions und andere. „Das Spazierbüro. Ein Festival“ weiterlesen

Eingang in die Nacht

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Am 27. August 2015 wurde in der Galerie Ziegler die Ausstellung Stätte:Getriebe eröffnet. Die Kuratoren Susanna Koeberle und Serge Ziegler zeigen mit den ausgewählten Kunstwerken die Stadt als pluralistischen Raum, als eine Stätte von Gegensätzen (bis 6. November 2015).

Im Rahmen der Ausstellung lud lerjentours zu einer Flanerie durch die Nacht-Stadt. Fragen gingen mit: «Ist die Nacht dunkel? Das nächtliche Treiben, was macht es? Tritt in der Nacht das Chaos hervor oder zeigt sich gerade hier die Ordnung?» Mit dem Mitternachtsstundenschlag endete der Walk. Dauer 2 Stunden. „Eingang in die Nacht“ weiterlesen

Umrandung

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Aus dem ehemaligen Dorf Albisrieden ist längst ein Zürcher Stadtteil geworden. Im mittlerweile flächig überbauten Gebiet sind keine Übergänge mehr sichtbar. Oder doch? lerjentours lud zusammen mit dem Verein hochneun zu einer gemeinsamen Wanderung entlang des Albisrieder Randes. Der grösstenteils unwegsamen Waldabschnitt wurde mittels eines Dia-Films – erarbeitet von lerjentours unter Mitwirkung von Martina Wyrsch – in den Walk einbezogen. Dauer 2 Stunden.  „Umrandung“ weiterlesen