Spuren von LEGS

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LEGS wurde 2015 in Montreal (Kanada) als Format des Austauschs zwischen PerformerInnen initiiert. Am 27. Februar 2016 fand diese unkuratierte Stafette von Kurzperformances zum ersten Mal in der Schweiz und zwar im Corner College in Zürich statt. Eingeladen hatte Dorothea Rust. lerjentours war als Beobachterin den ganzen Tag dabei (11 bis 19.33 Uhr). 57 Performances fanden statt. Jede Performance dauerte 9 Minuten. lerjentours schrieb zu jeder Performance einen Satz (Zwei Performances gingen substanziell ineinander über und erscheinen deshalb nur in einem Satz). Der entstandene Text ist auf der Performance-Schreib-Plattform Apresperf erschienen.

Sich Orte erschliessen

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lerjentours wurde von der Stiftung Bauhaus Dessau zu einem Vortrag mit dem Titel «Beim Gehen erschliessen sich die Orte» eingeladen. Der Input war Teil der Tagung Aktive Mobilitätskultur jenseits der Metropolen, welche von der Stiftung Bauhaus Dessau, dem Umweltbundesamt und der Evangelischen Akademie Tutzing veranstaltet wurde.

Freitag, 27. Juni 2014 (Tagung)
Samstag, 28. Juni 2014 (Mobilitätslabor)

Bauhaus Dessau, Dessau

Tagungsflyer

4 Mal Stadtkino

Ein Spaziergang als Teil der Exkursion «Ein Kinobetrieb im Wandel der Zeit». Für den Transfer von einem Kinostandort zum anderen wurden vier ganz unterschiedliche Routen vorgeschlagen. Jede TeilnehmerInnengruppe erlebt eine andere Stadtansicht. Ein Auftrag der Alternativen Bank Schweiz. Dauer 1 Stunde. „4 Mal Stadtkino“ weiterlesen

Pecha Kucha «Invisible Zurichs»

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Pecha Kucha Zürich gastierte am 19. Oktober 2013 bei Invisible Zürichs und nutzte die Südbühne des Theaters Gessnerallee für ein reflektierendes Heimspiel: Die 9 Kurzpräsentationen drehten sich um Raumnutzung und Wahrnehmung, um urbane Zwischenräume oder um die Freiheit, sich diese zu schaffen. „Pecha Kucha «Invisible Zurichs»“ weiterlesen

The Walk21 Circle Walk

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Dieses Jahr fand die Internationale Fussverkehr-Konferenz Walk21 in Europa und zwar in München statt. lerjentours bot den Walkshop «The Walk21 Circle Walk» an. Auf einem stillen Konzeptspaziergang wurde der Konferenzort umkreist. So wurden Eindrücke des umliegenden Stadtraums gesammelt, die anschliessend diskutiert werden konnten. Dauer 1.5 Stunden. „The Walk21 Circle Walk“ weiterlesen

Räumliche Wahrnehmung

«Räumliche Wahrnehmung ist kein gerichteter Prozess, kein stetiger, kein kontrollierbarer Prozess. Die Rolle des Vorwissens, der Erfahrung, der momentanen Verfasstheit, der Assoziations- und Reaktionsfähigkeit auf Auslöser – auch wo diese von Gestaltern absichtsvoll eingesetzt sind – verändert sich situativ. Die Empfänglichkeit für Wirkungen ist wechselhaft und ungesichert.»

Elisabeth Blum, Atmosphäre. Hypothesen zum Prozess der räumlichen Wahrnehmung, Baden 2010

Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess

Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess. Der menschliche Körper filtert, speichert und verarbeitet die Reize, die durch seine Sinne von der Umwelt aufgenommen werden. Bewegung spielt dabei eine wichtige Rolle. Durch die Bewegung des menschlichen Körpers im Raum sind neue Perspektiven möglich und der Radius der Erkundung kann erweitert werden. Durch bewusste Aufmerksamkeit kann der Mensch die Wahrnehmung eines Ortes oder einer Situation steigern.