Die Berge erwandern

bergwanderung

Was ist es, das Wandern? lerjentours führte anlässlich von Zürich liest entlang eines «Berg-Wegs» mit Wandertexten durch die Stadt Zürich. Mit einem Abstecher in die Graphische Sammlung und ins Fotoarchiv der Zürcher Zentralbibliothek. Dauer 2 Std.

Samstag, 26. Oktober 2013
Start/Ende: Festivalzentrum, Torgasse (neben Café Odeon), Zürich

lerjentours war bereits bei Züri liest 12 spazierend dabei.

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«Da habe ich nun immer nur vom Spazieren in der Stadt gesprochen. Nicht von der merkwürdigen Zwischen- und Übergangswelt: Vorstadt, Weichbild, Bannmeile mit alle ihrem Unaufgeräumten, Stehengebliebenen, mit den plötzlich abschneidenden Häuserreihen, mit Schuppen, Lagern, Schienensträngen, mit dem Laubhüttenfest der Schrebergärten. Aber da ist schon der Übergang zum Lande und zum Wandern. Und das Wandern ist wieder ein ganz andres Kapitel aus der Schule des Genusses.»

Franz Hessel, «Die Kunst spazieren zu gehen», aus: Ermunterungen zum Genuss etc.. Kleine Prosa 1926–1933, Berlin 1999.

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Einstiegslektüre:

° Willi Köhler (Hg.), Gehen im Gebirg. Eine Anthologie, Frankfurt a.M. 1990
° Rebecca Solnit, Wanderlust. A history of walking, London 2002
° Ulrich Grober, Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst, Frankfurt a. M. 2006
° Emil Zopfi (Hg.), Über alle Berge. Geschichten vom Wandern, Zürich 2010
° Alexander Knecht/Günter Stolzenberger (Hg.), Die Kunst des Wanderns. Ein literarisches Lesebuch, München 2010
° Tomas Espedal, Gehen oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen, Berlin 2011
° Daniel Kampa (Hg.), Wanderlust. Ein Lesebuch, Zürich 2012

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«Eine anregend-reale Phantasiereise kombiniert mit der Bewegung des Gehens und begleitet von literarischen Texten – dieser Ausflug hat sich sehr gelohnt.»

Fazit aus dem Blogbeitrag einer Teilnehmerin

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Haus «Am Tannenberg», Neumarkt, Zürich

Haus «Zum Tannenberg», Neumarkt, Zürich

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