Geh die Nähe

Notizen zu Spaziergang

Ein Mikro-Erkundungsspaziergang führt in die direkte Wohnumgebung. Der Spaziergang startet direkt vor der Haustür der TeilnehmerInnen. Während zweier Stunden bewegt sich die kleine Gruppe in einem Radius von etwa 500 Metern durchs Quartier. Erkundungseinträge in abgegebene Logbüchlein.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
18. Juni 2011, Stadt Zürich

Geh die Veränderung

Ein Walk führt die TeilnehmerInnen durch das grossflächige Stadtentwicklungsgebiet von Zürich-Affoltern. Mittels der Wild-Karte von 1855 macht sich die Gruppe auf die Suche nach einer damals bewaldeten Geländeerhebung im heute gänzlich überbaute Gebiet. Stadtentwicklung wird spür- und sichtbar. Beobachtetes kann in abgegebenen Logbüchlein festgehalten werden.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
27. Mai 2010, Stadt Zürich

Geh das Gebäude

Der Walk führt die TeilnehmerInnen direkt entlang der Fassade des HIL/HIF-Gebäudes auf dem Campus der ETH Hönggerberg. Das Gebäude wird auf Tuchfühlung umgangen. Hochüberdachte Lufträume, Schluchten unter Gitterrost, Kletterpartien, Aussichtspunkte. Ein ganz persönliches Erleben eines vielfältigen Grundrisses.

Konzept, Umsetzung: Marie-Anne Lerjen
11. Juni 2009, ETH Hönggerberg, Zürich

Walk by tasks

Tafel mit Aufschrift Geh
Foto: Marie-Anne Lerjen

Die TeilnehmerInnen bewegen sich in kleinen Gruppen durch den Stadtraum von Wolfenbüttel (D). Jeweils eine Person der Gruppe gibt eine Aufgabe vor: Erinnere dich an etwas aus deiner Kindheit. Achte auf Weggeworfenes. Suche Schlupflöcher. Bringe Dinge, die du findest, an neue Orte. An einem vereinbarten Treffpunkt tauschen sich die Personen über das Erlebte aus. Die gestellten Aufgaben fokussieren die Wahrnehmung und führen zu detailreichen Entdeckungen.

Konzept: Marie-Anne Lerjen, zusammen mit Anneliese Maass, Annegret Kulms und Carmen Tillmann
30. April 2009, Wolfenbüttel (D)
Im Rahmen des Kurses «Geh doch! Spaziergang als künstlerische Praxis», Bundesakademie Wolfenbüttel, Dozent: Bertram Weisshaar